Wochenende in Aachen – Gare du Nord

Am zweiten Adventswochenende waren wir mit der gesammelten Familie in Aachen um mit meiner Mutter ihren 60. Geburtstag zu feiern und ein bisschen über den Weihnachtsmarkt zu bummeln. Für den ersten Abend hatten wir einen Tisch im Gare du Nord reserviert, das ich über TripAdvisor gefunden hatte.

Das Besondere in diesem Restaurant ist, dass es eigentlich keine Karte gibt… Also, wenn man unbedingt eine haben möchte, gibt es schon eine. Aber eigentlich bittet der Kellner darum ihm zu sagen, ob man Fisch, Fleisch oder vegetarisch bevorzugt. Dann darf man noch sagen, was man nicht mag. Und dann wird einem ein Drei-Gänge-Menü serviert, ohne dass man vorher weiß, was man bekommt.

Der Vorteil für die Küche ist wohl, dass sie nicht alles mögliche vorhalten müssen und den Gästen jeweils das servieren können, was gerade weg muss. 🙂
Aber wir haben uns alle (mehr oder weniger überzeugt) auf das Experiment eingelassen (ja, ich, die ich ja immer besser aufzählen kann, was ich mag, als was ich nicht mag, auch!) und waren am Ende doch alle ziemlich zufrieden.

Vorspeise: Gnocci mit Trüffelfüllung auf Tomatensugot mit Ruccola-Pesto

Der erste Gang: Gnocci mit Trüffelfüllung auf Tomatensugot mit Ruccola-Pesto darauf Parmesanhobel. Das bekamen alle und ich fand es mega-lecker. Da hätte ich gern mehr gehabt… Den anderen ging es ähnlich. Habe es jedenfalls nicht mal geschafft, einen unberührten Teller zu fotografieren.

Hauptgericht: Vegetarischer Teller mit Fenchelrisotto, Wildkräutersalat, Aprikosenstampf und viel mehr, was ich mir nicht merken konnteHauptgericht: FleischHauptgericht: FischDer Hauptgang: Für mich als Vegetarierin gab es eigentlich drei Gerichte. Dummerweise habe ich es versäumt mitzuschreiben, als der Kellner die verschiedenen Komponenten meines Tellers aufzählte. Es waren Bratgemüse und Wildkräutersalat dabei, außerdem Fenchelrisotto, Aprikosenstampf und noch viel mehr… Mir hat manches richtig gut geschmeckt, anderes war in Ordnung. Insgesamt war ich aber sehr positiv überrascht und habe alles aufgegessen.

Die Fleischesser waren ein wenig enttäuscht, dass es Schmorbraten gab. Einige hätten etwas Kurzgebratenes bevorzugt. Aber geschmeckt hat es wohl trotzdem.

Meine Mutter hatte angegeben, dass sie Fisch isst und bekam deshalb Fischfilet auf einem Risotto mit einer geschäumten Soße (ich muss echt beim nächsten Mal mitschreiben) und fand es uneingeschränkt sehr lecker.

Dessertvariationen: Marzipan-Pistazieneis, Creme Brulée, Schokotörtchen mit flüssigem Kern

Zum Nachtisch gab es Dreierlei: Marzipan-Pistazieneis (nicht so meins), Crême brûlée (auch nicht mein Favorit) und Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern (das mochte ich!). Somit haben wir fröhlich Dessertkomponenten getauscht, bis alle sehr zufrieden waren (prinzipiell haben Eis und Crême brûllée nämlich durchaus geschmeckt, nur halt mir mal wieder nicht).

Zusammengefasst: Für mich hat das Experiment mit einem unbekannten Menü funktioniert und ich habe Dinge gegessen, die ich von der Karte vermutlich nicht bestellt hätte. Mir hat besonders die Kreativität in den vegetarischen Gerichten gefallen, insgesamt war aber alles gut abgeschmeckt und fein gewürzt. Es hat es in den Blog geschafft, somit ist es auf jeden Fall einen Besuch wert.

Restaurant Gare du Nord
Jülicherstr. 123
52070 Aachen
http://www.gare-du-nord.eu

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