Meine neue Lieblings-Kochzeitschrift

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Ich muss gestehen, dass ich etwas anfällig bin für schön aufgemachte Food-Zeitschriften, so dass die öfter mal in meinem Einkaufskorb landen. Dabei sind auch immer mal Fehlkäufe, meist gibt es aber doch das ein oder andere Rezept, das ich ausprobiere.

Wie zuletzt erwähnt, habe ich eine neue Kochzeitschrift entdeckt, von der ich sehr begeistert bin (muss ich jetzt drulfig mal schreiben, dass ich hier WERBUNG mache und dass ich dafür aber keine Gegenleistung erhalte? Ich mach das einfach mal nicht… Aber eine Lobeshymne wird es trotzdem). Ich habe die Herbstausgabe von „köstlich vegetarisch“ durch Zufall in einem Zeitschriftenladen entdeckt und mitgenommen. Kurz darauf erschien die „Weihnachtsausgabe“ und Ende Dezember dann die Winter-Ausgabe. Alle drei Ausgaben haben es bisher nicht in mein Regal geschafft, weil ich sie immer wieder hervorziehe und auf der Suche nach Inspiration darin blättere.

Tatsächlich habe ich es noch nie gehabt, dass ich so regelmäßig aus einer Zeitschrift koche. Mir gefällt zum einen die Mischung aus Suppen, Salaten, Eintöpfen, Haupt- und Süßspeisen, zum anderen finde ich es super, dass die Rezepte aus sehr „bodenständigen“ Bestandteilen bestehen. Bei manchen vegetarischen/veganen Kochzeitschriften muss ich gefühlt jede zweite Zutat googeln oder es gibt zig Seiten mit rohen Gerichten (ich mag warmes Mittagessen, jawohl!). Ich habe zwar nichts dagegen, etwas Neues kennenzulernen, aber ich freue mich auch immer sehr, wenn ich mit regionalem und saisonalem Gemüsen kochen kann. Ganz weit vorn ist die Zeitschrift aber auch, weil mir bisher jedes Rezept auf Anhieb gelungen ist und alles richtig gut geschmeckt hat.

Bisher habe ich folgende Gerichte ausprobiert (und zum Teil auch schon mehrfach gekocht):

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Ausgabe 5/2018 Herbstliche Landküche:
Das ist gefühlt meine Lieblingsausgabe, auf jeden Fall war es das Heft, dass mich schon im Laden überzeugt hat und zum Kauf der nächsten beiden Ausgaben motivierte.

Kürbisscheiben mit Knusperkruste und Feldsalat ist ein Gericht aus dem Hals des Butternuss-Kürbis und ich war im Vorfeld davon überzeugt, dass das eigentlich eher eine  Vorspeise ist. Tatsächlich war ich nach dem Essen aber sehr satt. Und eigentlich sollte eine kleinere Portion des Gerichtes eine Weihnachtsvorspeise werden. Leider wurde ich dann kurz vor Weihnachten von Krankheit niedergestreckt und habe mir diese Vorspeise dann gespart. Sobald ich wieder Butternuss-Kürbisse finde, gibt es das noch mal! (Wer hat eigentlich entschieden, dass Kürbisse nur im Herbst und bis Jahresende verkauft werden? Die halten doch eigentlich viel länger! Aber derzeit ist die Kürbis-Auswahl im/aus dem Markt echt mau.)

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Rote-Beete-Möhren-Curry mit Gewürzreis
Ich kann mir mittlerweile gar nicht mehr vorstellen, dass ich vor nicht allzu langer Zeit um Rote Beete einen großen Bogen gemacht habe. Kichererbsen waren auch nicht meins, aber Möhren mochte ich schon immer. Die Kombination ist jedenfalls super.

Wirsing-Rote-Beete-Eintopf mit Kichererbsen
Ich freue mich ja gegen Ende des Sommers immer irgendwann sehr auf den Herbst, weil ich so Lust auf Eintöpfe und warme Suppen habe (aber nicht bei 30° im Schatten). Diesen Eintopf habe ich auch schon mehrfach gekocht. Auch Wirsing gehört zu den Gemüsen, um die ich früher eher einen Bogen gemacht habe. Ach ja…

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Ausgabe 6/2018 Festlich genießen:
Aus dieser Ausgabe habe ich tatsächlich bisher erst zwei Rezepte gekocht: Den Apfel-Linsen-Salat mit Ingwer-Vinaigrette gab es als eine Weihnachtsvorspeise und er kam sehr gut bei den Gästen an. Fotografiert habe ich ihn leider trotzdem nicht.

Zimtschnecken-Kuchen
Auf Wunsch der Söhne habe ich diesen schon zum zweiten Mal gebacken und ich habe wirklich selten so einen perfekten Hefeteig gehabt. Wenn es nach den Kindern geht, könnte es den jetzt täglich statt Abendessen geben. Sind aber auch wirklich lecker, diese Zimtschnecken…

Ach ja, und dann habe ich mich noch von den Raclette-Ideen für meine Crêpes an Nikolaus inspirieren lassen.

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Ausgabe 1/2019 Das Beste für den Winter:
Ich bin ganz überrascht, wie viele Rezepte ich doch schon aus dieser Ausgabe gekocht habe und es gibt immer noch welche, die ich unbedingt ausprobieren möchte.

Möhrensuppe mit Kichererbsen und Orangen-Koriander-Bröseln (vegan)
Die finde ich extrem lecker und werde sie bestimmt noch mal kochen.

Scharfe Wirsing-Curry-Cremesuppe mit Joghurt-Topping (vegan)
Diese Suppe steht gerade noch oben in der Küche und wartet darauf, verspeist zu werden. Ich finde sie gut, allerdings hatte ich in den letzten Tagen vielleicht etwas zu viel Wirsing oder so. Jedenfalls gibt es anderes, was ich eher noch mal kochen würde.

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Wirsing-Salat mit Äpfeln, Walnüssen und Limetten-Oregano-Vinaigrette (vegan)
Der hat mir auch richtig gut geschmeckt. Witzigerweise erinnert er mich ein bisschen an Coleslaw. Ach ja, und ich hatte keinen Schnittlauch gekauft, aber es war auch ohne vorzüglich.

Mousse au chocolaté
Mousse au chocolaté – die kennt ihr ja schon aus dem anderen Blogbeitrag. Die ist übrigens kein offizielles Rezept im Inhaltsverzeichnis, sondern nur ein Tipp auf der Seite mit der Möhrensuppe.

Außerdem haben wir die Semmelknödel getestet und für gut befunden (wenn man Semmelknödel mag). Und an Weihnachten gab es zum Dessert Mini-Apfelquiches mit Rosinen und Zimt (leider ohne Foto), die auch ganz fantastisch geschmeckt haben.

Ich freue mich schon wie Bolle auf den 22. Februar, weil da die nächste Ausgabe erscheint. Und wenn die mich auch überzeugt, ist wohl ein Abo fällig. Vielleicht warte ich damit aber auch besser, bis mein Geburtstag vorbei ist. 😉

Übrigens schaue ich jetzt immer mal in Zeitschriftenregalen nach „köstlich vegetarisch“, muss aber feststellen, dass ich sie bisher in keinem anderen Laden gesehen habe. Aber das kann außerhalb von Heiligenhaus ja auch ganz anders sein. Ansonsten gibt es die Zeitschrift aber auch über die Homepage: www.koestlich-vegetarisch.de
Auf der Webseite gibt es übrigens auch einen Blog mit wöchentlich neuen Rezepten zum Download und ausgewählte Rezepte aus der Zeitung sind auch frei verfügbar.

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