Kuchenschlacht am Ostersonntag!

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Gestern war ein richtig schöner Ostersonntag. Er begann recht früh: Um fünf Uhr klingelte mein Wecker, damit ich fast pünktlich mit großem Sohn und Mutter im Osterfrühgottesdienst sein konnte. Im Anschluss waren wir beim traditionellen Osterfrühstück der Gemeinde, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten. Nun hatte ich noch etwas Zeit einen Kuchen fertig zu stellen und auf der Terrasse einzudecken. Da man an hohen Feiertagen (zumindest bei uns in der Familie) traditionell ununterbrochen isst, haben wir uns mittags mit meiner Familie beim Italiener getroffen, um uns bekochen zu lassen. Das lag vor allem daran, dass ich schon viel zu lange nicht mehr exzessiv gebacken hatte, und deshalb zum Kaffeetrinken statt zum Mittagessen eingeladen habe. Als wir heim kamen, war tatsächlich der Osterhase da gewesen. Er hat allerdings so gut versteckt, dass noch immer zwei Osterhasen und ein hart gekochtes Ei fehlen. Ach ja…

Aber eigentlich wollte ich euch nur kurz berichten, was es dann zum Kaffeetrinken gab. Hier ein Blick auf die Ostertafel:

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Der große Sohn ist ja ein etwas schwieriger Esser, womit er vielleicht nach der Mutter kommt, aber bei ihm zieht es sich auch beim Kuchen durch. Will sagen, dass er exakt drei verschiedene Kuchen mag, den Rest aber nicht. Damit er auch mitessen konnte/wollte, gab es ein Zitronen-Osterlamm.

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Früher haben wir Ostern immer einen Tag bei meinen Großeltern väterlicherseits verbracht. Das war übrigens auch der einzige Ort, an dem der Osterhase etwas für uns versteckt hatte und wenn er das im Garten getan hatte, fehlte am Ende immer das ein oder andere Ei, nach dem wir sehr lange suchten mussten. Und natürlich wurde auch dort immer ununterbrochen gegessen. Selbstverständlich gab es nach der Mittagspause (wahlweise verbracht mit Mittagsschlaf oder Geschirr abtrocknen) Kaffee und Kuchen. Mein Lieblingskuchen war immer die Nusstorte und ich bin so dankbar, dass meine Oma mir irgendwann einfach so das Rezept geschickt hat. Trotzdem backe ich die Torte viel zu selten und habe sie auch definitiv noch nicht so hinbekommen wie das Original. Aber in Erinnerung an meine Oma gab es gestern meine Version, die auch gut geschmeckt hat.

Bei meiner Oma gab es dann immer noch Apfelkuchen und ich liebe Apfelkuchen, aber diesmal habe ich mich für Himbeeren entschieden. Nach langer Zeit gab es mal wieder die Himbeer-Baiser-Torte nach einem Rezept von Kreativfieber. Die ist super lecker, relativ einfach in der Zubereitung und optisch für eine Torte eher rustikal. Könnte auch als Nachtisch durchgehen.

Es ist ein bisschen was übrig geblieben… Zum Glück kann ich das ein oder andere einfrieren. Ach ja, heute waren wir dann noch bei meinen Schwiegereltern. Zum Mittagessen und Kaffee und Kuchen… Ostern eben…

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  1. Oh, was für eine schöne Ostertafel! Schön, dass dir unser Rezept so gut schmeckt!

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