Erdbeeren 2021

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Erdbeermarmelade ist in unserem Haushalt ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Und damit in jedem Fall immer genug Nachschub vorhanden ist, machen wir jeden Sommer eine „Erdbeer-Aktion“. Dabei bin ich viele Jahr mit meiner Mutter zusammen nach Bielefeld zu meiner Oma gefahren. Wir haben Erdbeeren gepflückt und eingekocht und ein paar wunderschöne Mehr-Generationen-Tage miteinander verbracht. Der Duft von kochenden Erdbeeren ist bei mir ganz eng mit diesem besonderen Sommergefühl verbunden. Inzwischen ist meine Oma gestorben, dafür toben hier zwei Jungs durchs Haus, aber die Erdbeer-Aktion gibt es immer noch. Normalerweise pflücken wir inzwischen zusammen mit meiner Mutter und einer meiner besten Freundinnen und ihren zwei Kids und machen uns anschließend auch gemeinsam an die Verarbeitung unserer Ernte.

Erdbeerpflanze

Am vergangenen Samstag war es mal wieder so weit. Vor zwei oder drei Jahren haben wir den besten Erdbeeren-zum-selberpflücken-Anbieter hier in der Gegend gefunden. Probieren und naschen ist dort ausdrücklich erwünscht und die Erdbeeren sind super aromatisch! Und als wir in diesem Jahr versehentlich auf einem Teil des Feldes pflückten, der noch gar nicht freigegeben war, wurden wir sehr freundlich gebeten, anderswo zu pflücken – mit ausführlicher Erklärung und Begründung. Das war auf anderen Feldern schon durchaus anders… Also: Wer in Wuppertal/Wülfrath Erdbeeren pflücken möchte, gehe bitte unbedingt zu den Feldern von Erdbeerhof Faßbeck!

Erdbeerkorb

Meine Mutter konnte in diesem Jahr nicht mit pflücken, aber die Jungs und ich haben trotzdem in anderthalb Stunden 11,7 kg Erdbeeren geerntet und meine Freundin mit ihren Kids auch noch mal 9,7 kg. Danach gingen wir getrennte Wege um die letzten Kindergartenwochen der Vorschülerin nicht durch doofe Erkältungen zu gefährden. Eine weitere Änderung war, dass wir die Marmelade (ich glaube, offiziell muss es Fruchtaufstrich heißen) nicht in unserer kleinen Küche sondern im Garten meiner Eltern gekocht haben. Die Temperaturen der vergangenen Woche waren nicht meins und auch wenn ich den Samstag gut auszuhalten fand, wollte ich das Haus nicht noch weiter aufheizen. Da unser Garten eine Süd-Ausrichtung hat, bot meine Mama mir an, zu ihnen zu kommen und im Schatten ihres Hauses zu kochen.

Im Schatten mit leichtem Wind ließ sich super arbeiten. Beide Jungs haben ausdauernd geholfen die Früchte zu waschen und zu entkelchen und so ist unser Vorratskeller wieder gut gefüllt mit Erdbeer-Balsamico-Marmelade. In diesem Jahr gibt es zwei Varianten: Einmal mit dem bei uns üblichen Verhältnis 2:1 von Früchten und Zucker, in diesem Jahr aber auch mit 3:1 Früchten zu Zucker, weil die Oma meiner Freundin ihre Marmelade immer mit 3:1 Gelierzucker gemacht hat. Natürlich durfte auch der Erdbeerboden nicht fehlen, auch diesen in zwei Versionen – einmal mit Tortenguss und einmal auf Zitronen-Creme-fraiche. Ich mag inzwischen den letzteren lieber. Und dann blieben auch noch einige Erdbeeren über, die wir mit Sahnequark oder pur wegschlemmen konnten.

Unsere Außenküche ist noch ausbaufähig (insbesondere in Bezug auf die Arbeitshöhen), beim nächsten Mal hätte ich gern wieder meine Mutter beim pflücken und meine Freundin beim verarbeiten dabei, aber insgesamt war es ein rundum gelungener Tag.

Erdbeerhof Faßbeck
www.erdbeerhof-fassbeck.de

 

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